Heute blicken wir zurück auf das Jahr 2001, das zweite Geschäftsjahr der damals noch jungen, wilden Medizin & PR GmbH.

Ein turbulenter Start ins neue Jahr

Das Jahr 2000 ging für die Agentur-Geschäftsführerin höchst turbulent zu Ende – und stellte gleichzeitig auch einen großen Neuanfang dar: Kurz vor Beginn der alljährlichen Betriebsferien zwischen Weihnachten und Neujahr brachte Birgit Dickoré ihre Tochter Dessa zur Welt. So musste zum Jahresstart 2001 erst einmal das Zweierbüro, das sich die Chefin bis dahin mit Heike Hallenberg geteilt hatte, an die neuen Anforderungen angepasst werden. Ein Schreibtisch wich der Babywiege (es blieb somit also doch irgendwie beim Zweierbüro :-)) und schon ging es mit Elan wieder an die Arbeit.

Der Jahresanfang stand im Zeichen einer großen Benefizveranstaltung, in deren Vorbereitung das ganze Agenturteam eingebunden war. „Ich erinnere mich gut an das Chaos in unserem Konferenzraum, in dem wir in den Wintermonaten 2001 die Preise für die begleitende Tombola sammelten und auf einer riesigen Wandtafel die Platzkarten für die Gala verwalteten. Ich war unglaublich froh, als wir nach Karneval wieder freien Zugang zu unserem zentralen Agenturraum hatten und uns dort wie gewohnt zum täglichen Mittagstisch ‚ausbreiten‘ konnten“, schmunzelt Birgit Dickoré auch noch 19 Jahre später.

2001 stand aber auch im weiteren Verlauf im Zeichen von Veranstaltungen: Zum Internistenkongress im Frühjahr oblag der Agentur beispielsweise die Vorbereitung und Durchführung von gleich drei Industriesymposien. Im Rahmen der  Jahrestagungen der Kardiologen, der Diabetologen und der Pneumologen sowie zum Deutschen Apothekertag wurden Satellitensymposien und/oder Pressekonferenzen organisiert. „Da seinerzeit das Thema Nachhaltigkeit noch nicht so in aller Munde war, wurde noch sehr viel Informationsmaterial und damit sehr viel Papier produziert“, erinnert sich Projektkoordinatorin Melanie Müller. „Heute arbeiten wir viel umweltbewusster und sind dem Ziel eines papierlosen Büros schon sehr nahe“, so Müller weiter.

„Rückblickend war das zweite Geschäftsjahr vor allem dafür wichtig, Sicherheit und Umsetzungsroutine für unser breites Angebotsportfolio zu entwickeln. Ich lege großen Wert darauf, dass unser Team die gesamte Klaviatur des speziellen Healthcare-PR-Handwerks beherrscht. Noch wichtiger ist es aber, die individuellen Stärken der Mitarbeiter mit den Anforderungen unserer Kunden auch tatsächlich in Einklang zu bringen – nur so kann schlussendlich erfolgreiche und harmonische Gesundheitskommunikation entstehen“, so die Geschäftsführerin.

Dass  dies ein gutes Rezept ist, belegten auch damals schon die Zahlen: Ende des ersten Geschäftsjahrs betreute Medizin & PR elf Kunden mit 14 Etats und das Agenturteam war auf acht Mitarbeiter angewachsen. 2002 konnte also kommen…